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Lada Obradovic

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Lada Obradovic

Schlagzeugunterricht Bern

Erwachsene und Kinder

ab 10 Jahren

Instrumente:
Schlagzeug
Weitere Fähigkeiten:
Sibelius, Rhythmustraining, Vibrafone
Sprachen:
English, Französisch, Kroatisch, Deutsch
Ich höre gerne:
Shai Maestro, Tigran Hamasyan
Ausbildung:
Bachelor of Arts Jazz Schlagzeug Kug Graz, Master of Arts Jazz Schlagzeug HKB, Bern
Bei School78 seit:
2017

Meine Preise:

1 Probelektion à 45 Minuten = CHF 60

10 Lektionen à 30 Minuten (4 Monate gültig) = CHF 500

10 Lektionen à 45 Minuten (4 Monate gültig) = CHF 700

10 Lektionen à 60 Minuten (4 Monate gültig) = CHF 800

Interview:

Welches sind Deine musikalischen Vorbilder und wie haben sie Dich beeinflusst?

Ich begann erst sehr spät, mit 17, Schlagzeug zu spielen. Da meine Familie nicht gerade musikalisch ist, besaß ich nur eine CD. Diese CD hatte ich von einem Freund bekommen. Es war eine CD von Dave Matthews Band. Ich würde sagen, dass mich diese Musik inspiriert hatte, vor allem das Schlagzeugspielen des Schlagzeugers Carter Beauford, der auch heute noch einer meiner großen Idole ist. Später, als ich mit Jazz in Berührung kam, wurde ich stark von Schlagzeuger Max Roach inspiriert. Starken Einfluss auf mich übten auch moderne Schlagzeuger wie Chris Daddy Dave, Mark Guiliana, Marcus Gilmore aus, sowie Pianist Vijay Iyer, aber auch israelische und amerikanische Musiker wie Shai Maestro, Avishai Cohen, Omer Klein, Tigran Hamasyan, nicht zu vergessen – mein heutiger Lieblingsschlagzeuger Ziv Ravitz.

Was ist Dein absolutes Spezialgebiet?

Ich fokussiere mich gerne auf den Sound, auf die Berührungen und Expressionen. Das andere, das totale Gegenteil, jedoch ebenfalls sehr wichtig, ist mein analytischer Ansatz zur Musik. Mit diesem Ansatz begegne ich der Musik, vor allem wenn es um polyrhythmische Strukturen und mathematische Ansätze geht. Daraufhin folgt der nächste Schritt, den ich bereits beschrieben habe.

Was hast Du sonst noch für Talente / Know-How im Bereich Musik?

Ich würde meine Kompositionsfähigkeiten und meine große Erfahrung im Musikbusiness, das Booking und Touren hervorheben. Neben meinem Masterstudium und Job als Lehrerin, bin ich Booker für meine zwei Projekte, mit denen ich ständig durch Europa toure. In diesem Jahr reisten wir und traten in 18 Ländern auf 80 Konzerten auf.

Was erwartet mich bei Dir im Unterricht?

In meinen Stunden als Lehrerin kümmere ich mich um Mängel, die ein Schüler in seinem Spiel aufweist. Ich kenne viele Lehrer, die sich an ihr Programm klammern, obwohl es für die Entwicklung und Verbesserung des Schülers besser wäre, davon abzuweichen. Ich bin froh, solche Lehrer gehabt zu haben. Denn von ihnen habe ich die Fähigkeit gelernt, besser wahrzunehmen, worin das wahre Problem eines bestimmten Schülers liegt, und nicht einfach diese Stunden als globales Programm anzusehen, das durchzuführen ist. Sehr generell gesagt, arbeite ich gerne an technischen Übungen mit meinen Schülern, Übungen zur Koordination, Transkriptionsübungen, um das Gehör zu verbessern, sowie verschiedene Grooves. Es hängt wirklich vom Niveau des Schülers ab. Wenn ein Schüler fortgeschritten ist, genieße ich die Dechiffrierung komplizierter Polyrhythmen für ihn.

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Unterrichtest Du auch Kinder und wie gehst Du bei ihnen vor?

Ich versuche, die gleiche Methode zu gebrauchen. Wenn ich jedoch sehe, dass dies nicht funktioniert, versuche ich herauszufinden, welcher Teil der Übung/des Schlagzeugspielens die Aufmerksamkeit eines Schülers weckt und die Bereitwilligkeit stärkt und gehe dann in diese Richtung.

In welchem Alter hast Du spielen gelernt und wie bist Du vorgegangen?

Die erste musikalische Erfahrung erwarb ich als zwölfjähriges Mädchen durch klassischen Klavierunterricht. Einige Jahre später, mit fast 17 Jahren, begegnete ich zum ersten Mal dem Schlagzeug.

Was würdest Du als Anfänger heute anders machen?

Da ich aus einem Land kommen, in dem es keine wahre Jazz-Schule gibt und ich nicht viel Geld hatte, um zahlreiche Privatstunden zu finanzieren, denke ich, dass ich nicht in der Lage wäre, etwas anderes zu tun, als dass ich es getan habe.

Was waren die Höhepunkte Deiner musikalischen Laufbahn?

Mit verschiedenen Projekten stand ich im Finale zahlreicher Wettbewerbe wie in einem in Los Angeles, New York, in der Schweiz und vielen in Frankreich. In der Zwischenzeit bin ich zwei Endorser-Verträge eingegangen und zwar mit Bay Custom Drums und TRX Cymbals sowie mit dem kroatischen Schuhunternehmen als Partner. Neben Konzerten, Touren und Aufnahmesessions sind dies meine Lieblingsmomente in meiner Karriere.

Was möchtest Du als Musikerin / Lehrperson noch alles erreichen?

All die oben erwähnten Dinge, nur auf einem anderen Niveau. Ich würde gerne mal einen Booker und Manager engagieren, der meine Arbeit übernehmen würde, damit ich mich ausschließlich auf die Musik konzentrieren kann.

Warum soll ich bei Dir Unterricht nehmen?

Ich denke jeder Lehrer kann gemäß seinen Erfahrungen und seinem Geschichtshintergrund einem Schüler Vieles übermitteln. Für mich funktioniert das aber auch in gegengesetzter Richtung. Ich lerne viel von meinen Schülern, von einigen mehr, von einigen weniger, von einigen, den Weg, den ich lieber wählen sollte, von anderen, welchen Weg ich eher nicht wählen sollte. Alles in allem bemühe ich mich, neue Ideen zu erkunden sowie neue auf Art und Weisen wissensbegierige Schüler zu unterrichten oder ihnen in irgendeiner Weise zu helfen.

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