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Interview mit Schlagzeugschüler Rouven Stirnemann

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„Es ist wichtig, sich Ziele zu setzen, um sich immer wieder zu motivieren und dranzubleiben.“ – Rouven Stirnemann (langjähriger Schlagzeugschüler an der School78)

Rouven Stirnemann ist 16 Jahre alt und schon lange bei der School78 dabei. In folgendem Video könnt ihr euch einen Einblick in seinen Werdegang bei uns verschaffen:

School78: Hallo Rouven. Wie bist Du denn darauf gekommen, Schlagzeug spielen zu wollen und wann hast Du damit begonnen?

Rouven: Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich ursprünglich darauf gekommen bin. Sehr früh schon, im Alter von 2-3 Jahren, habe ich auf alles herumgetrommelt, was ich in die Hände bekommen konnte. Ich bin damit meiner Familie mächtig auf die Nerven gegangen. Irgendwann haben mir meine Eltern dann vorgeschlagen, Unterricht zu nehmen. Das habe ich dann mit 5 Jahren getan.

School78: Spielst Du auch in einer Band?

Rouven: Nein, ich habe immer nur alleine gespielt und nie in einer Band. Ich habe das Gefühl, dass es in meiner Gegend nur wenig Leute in meinem Alter gibt, die sich für das Musikmachen interessieren.

School78: Gab es beim Erlernen des Schlagzeugs Hürden, die Dich herausgefordert haben? Welche sind Dir bislang am meisten in Erinnerung geblieben?

Rouven: Das war definitiv das Notenlesen und -schreiben. Schlagzeugnoten werden nicht im Musikunterricht in der Primarschule vermittelt und so habe ich lange Zeit nur nach Gehör gespielt. Aber um exakt spielen zu können, muss man eben nach Noten spielen.

School78: Erinnerst Du Dich noch an Deine erste Unterrichtsstunde? Wie war das für Dich?

Rouven: Neu war es vor allem. Da habe ich zum ersten Mal gesehen, wie man wirklich richtig spielen kann. An die Standards musste ich mich erstmal gewöhnen und mich dafür komplett umorientieren. Aber es hat sich gelohnt. 

School78: Was ist Dir wichtig in Deinem Unterricht?

Rouven: Wichtig ist mir, dass auf meine Wünsche und Fähigkeiten eingegangen wird und ich das spielen kann, was ich möchte. Das motiviert mich. Außerdem finde ich es sehr cool, wenn ich die Songs spielen kann, die mir auch gefallen.

School78: Wie lange dauerte es, bis Du auftrittbereit warst?

Rouven: 2-3 Songs konnte ich eigentlich ziemlich schnell erlernen. Da man jedes Lied vereinfachen kann, hat man da sehr schnelle Erfolgserlebnisse. Ich würde aber sagen, dass man etwa nach einem Jahr (wenn man gut dabei ist) die Basics drauf hat und damit musikalisch schon sehr viel anstellen kann.

School78: Wie lange übst Du täglich?

Rouven: Während der Lehre habe ich leider nicht ganz soviel Zeit und schaffe es nur etwa eine halbe Stunde am Tag zu spielen. In der Schulzeit waren es schon 2-3 Stunden mehrere Tage in der Woche. Wenn ich einmal dabei bin, dann höre ich eigentlich nicht so schnell auf.

School78: Welche Tipps hast Du für Anfänger*innen? Was braucht man, um schnelle Lernerfolge zu erzielen?

Rouven: Es ist wichtig, sich Ziele zu setzen, um sich immer wieder zu motivieren und dranzubleiben. Auch sollte man Musik spielen, die man mag, vor allem am Anfang. Man sollte eher mit der Praxis und coolen Songs starten, als mit Theorie, die manchmal etwas frustrieren kann.

School78: Hast Du musikalisches Talent mitgebracht oder bist Du talentfrei? Wie wichtig ist das für’s Lernen?

Rouven: Mein Vater ist sehr musikalisch. Das hat mir geholfen. Aber ich glaube, dass man auch ohne Talent mit Spaß und Übung gut vorankommen kann. Wichtig dabei ist, stets motiviert zu bleiben und nicht locker zu lassen.

School78: Bist Du happy mit dem Unterricht?

Rouven: Ja, auf jeden Fall. Das passt super. Wenn ich Zeit habe, werde ich sofort wieder starten. Da mich die Lehre aktuell sehr fordert, musste ich den Unterricht leider unterbrechen. Ich bleibe aber trotzdem weiter dran und will auf das bisher Gelernte aufbauen.

School78: Was ist dein nächstes Ziel, auf das du hinaus arbeitest?

Rouven: Ich arbeite weiter an den Songs, die ich perfekt spielen können möchte und setze mir selbst hohe Ziele vor allem im Solospiel.

School78: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Spielen.